Mittwoch, 1. Dezember 2010

Im Fotoglück mit ... Kodak Pulse


Nun habe ich endlich mal den Kodak Pulse Frame zu Hause, um ihn ausgiebig zu testen. Ich spiele ja schon eine ganze Weile mit dem Gedanken, den kleinen digitalen Foto-Rahmen zu Weihnachten zu verschenken. Daher fand ich es ganz praktisch, ihn vorher selber zu probieren.
Der Rahmen ist klein und handlich (7 Zoll) und in schlichtem Schwarz gehalten. Das Besondere an dem Rahmen ist, dass er an das WLAN-Netz angeschlossen werden kann und man somit neue Bilder auch per Mail direkt auf den Rahmen schicken kann – also doch das ideale Geschenk für die Großeltern, oder?
Die Einrichtung geht ziemlich gut, denn der Rahmen führt Schritt für Schritt hindurch. An der deutschen Übersetzung sollte Kodak aber wirklich noch arbeiten:

Nach dem Einloggen ins WLAN erfolgt die weitere Einrichtung online über kodakpulse.com. Dort kann man Fotos auf mehrere Arten auf den Rahmen laden: Upload vom Computer, per Email oder über Facebook und KodakGallery. Außerdem natürlich auch auf klassische Weise per USB-Stick und Speicherkarte. Um Fotos per Email zu übertragen ist zuvor eine Registrierung einer KodakPulse-Adresse notwendig. Dann können Freunde und Familie an diese Adresse Fotos schicken. Die Übertragung auf den Rahmen dauert etliche Minuten, funktioniert aber zuverlässig.
Die Darstellung der Bilder auf dem Rahmen empfand ich als gut. Natürlich sind sie nicht so scharf wie auf dem Computer aber sie sind durchaus angenehm zu betrachten, auch der Betrachtungswinkel ist recht groß angelegt.


Zusammenfassung
Positiv:
Ganz klar: Die Möglichkeit Fotos per Email an die Rahmen von Freunden und Familie zu schicken ist definitiv ein super Feature!
Die Bildqualität ist angenehm, ebenso wie der weite Blickwinkel.
Die Handhabung ist sehr einfach. Ist der Rahmen einmal eingerichtet, geht der Rest eigentlich von selbst.
Verbesserungswürdig:
Das WLAN-Netz muss ziemlich stark sein. In manchen Ecken der Wohnung wollte der Rahmen nicht mehr, obwohl der Laptop immer noch niedrigen WLAN-Empfang hatte.
Der interne Speicher ist mit 512mb ziemlich klein – Bilder, die aus dem Internet kommen, können aber nur darauf gespeichert werden.
Man kann recht wenig manuell einstellen: Übergänge, Anzeigezeiten, wann der Rahmen sich automatisch einschalten soll etc.
Videos sind leider nicht möglich.
Um Fotos über Email zu erreichen, muss extra eine Email-Adresse eingerichtet werden. Das kann praktisch sein (im eigenen Postfach sind sonst auch immer viele Bilder, die man nicht unbedingt auf dem Rahmen haben will), ist aber auch ein wenig nervig.
Der Touchscreen könnte empfindlicher sein. Die Eingabe des Passwortes hat bei mir viel zu lange gedauert, weil ich etliche Buchstaben geradezu „reinhämmern“ musste.

Fazit
Die Idee ist hervorragend! Und auch wenn einige Dinge definitiv überarbeitet werden sollten, werde ich dieses Jahr einen Kodak Pulse an meine Großeltern verschenken. Denn für sie ist eine unkomplizierte Handhabung wichtiger als individuelle Zeit-Einstellungen. Und durch die Möglichkeit Fotos direkt zu ihnen ins Wohnzimmer zu schicken, müssen sie sich nicht mit USB-Sticks etc. beschäftigen, sondern können einfach die eingehenden Bilder genießen. Und dafür ist der Kodak Pulse perfekt!

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